Übersicht
Was ich mache
Drei Formate, ein Thema: künstliche Intelligenz so einführen, dass sie im Betrieb bleibt und die Datenschutzaufsicht sie übersteht.
Vortrag
Vorträge
Eine Stunde, in der ich den Stand der Technik und den Stand der Rechtslage nebeneinanderlege — vor Führungskreisen, Verbänden, Kammern, Belegschaften oder Aufsichtsgremien. Kein Produktnamen-Bingo, keine Prognosen über das Jahr 2035. Statt dessen: was heute funktioniert, was heute erlaubt ist, und wo die beiden Mengen sich nicht decken.
Die häufigste Rückmeldung nach einem Vortrag ist nicht Begeisterung, sondern Erleichterung. Viele Zuhörer haben vorher angenommen, sie seien die Letzten, die noch nichts umgesetzt haben. Sie sind es nicht, und das zu hören ist mehr wert als jede Motivationsrede.
Formate, die sich bewährt haben: der Impuls von zwanzig Minuten als Auftakt einer Klausurtagung, der Fachvortrag von sechzig Minuten mit anschließender Fragerunde, und das Kamingespräch, in dem die eigentlich interessanten Fragen erst gestellt werden, wenn niemand mehr mitschreibt.
Schulung
Schulungen
Seit dem 2. Februar 2025 gilt Artikel 4 der KI-Verordnung. Er verlangt von jedem Unternehmen, das KI-Systeme einsetzt, für ausreichende KI-Kompetenz seines Personals zu sorgen. Er nennt keine Untergrenze für die Betriebsgröße, keinen Lehrplan und kein Zertifikat, mit dem die Sache abgehakt wäre. Maßstab ist das, was im Haus tatsächlich benutzt wird.
Daraus folgt etwas, das viele überrascht: Eine gute Schulung sieht in einer Steuerkanzlei anders aus als in einem Bauunternehmen, und für die Buchhaltung anders als für den Vertrieb. Ich schule deshalb nach Rollen und nach den Werkzeugen, die bei Ihnen bereits im Einsatz sind — auch nach denen, von denen die Geschäftsführung noch nichts weiß. Schatten-KI ist der Normalfall, nicht die Ausnahme.
Was dabei herauskommt, ist neben dem Wissen auch eine Dokumentation: wer wann woran teilgenommen hat und was Inhalt war. Nicht weil ein Papier klug macht, sondern weil die Frage danach irgendwann kommt.
Umsetzung
Umsetzungsbegleitung
Der unbeliebte Teil. Ein Vorhaben beginnt nicht mit der Auswahl eines Anbieters, sondern mit der Auswahl des Anwendungsfalls — und der erste sollte klein, messbar und für niemanden bedrohlich sein. Danach kommt die Prüfung: Wo stehen die Server, wer ist Verantwortlicher, wird mit den Eingaben trainiert, gibt es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO, und was sagt der Betriebsrat dazu.
Erst dann wird eingeschaltet. Und ein paar Wochen später sehe ich nach, ob das Werkzeug noch benutzt wird. Diese letzte Frage entscheidet über den Erfolg, und sie wird fast nie gestellt, weil die Antwort unangenehm sein kann.
Fälle, die regelmäßig funktionieren: eine verankerte Suche über den eigenen Dokumentenbestand, bei der jede Antwort ihre Fundstelle mitliefert. Die Vorprüfung von Eingangsrechnungen. Die Vorbereitung wiederkehrender Schreiben. Die Auswertung von Freitextfeldern, die bisher niemand gelesen hat. Nichts davon ist spektakulär. Alles davon ist am Monatsende sichtbar.
Datenschutz
Werkzeuge, die hier laufen dürfen
Der Markt macht es einem nicht leicht. Die Systeme mit der besten Presse sind selten die, die man einem deutschen Betriebsrat und einer Landesaufsicht gleichzeitig erklären möchte. Umgekehrt sind die Systeme, die rechtlich unauffällig sind, nicht immer die, mit denen jemand gern arbeitet.
Ich halte deshalb nichts von Grundsatzentscheidungen für oder gegen einen Anbieter. Entschieden wird je Anwendungsfall, entlang von fünf Fragen: Welche Daten gehen hinein? Verlassen sie den europäischen Rechtsraum? Wird mit ihnen trainiert? Lässt sich die Nutzung so protokollieren, dass man sie später erklären kann? Und gibt es einen Weg, dasselbe Ergebnis mit weniger personenbezogenen Daten zu erreichen — meistens gibt es ihn.
Ich verkaufe keine Lizenzen und beziehe von keinem Anbieter eine Provision. Das führt gelegentlich zu Gesprächen, in denen ich empfehle, gar nichts zu kaufen.
Nicht dabei
Was ich nicht mache
Ich baue keine Modelle und trainiere keine. Ich programmiere keine Fachanwendungen und übernehme keinen Systembetrieb. Wo Entwicklung nötig ist, arbeite ich mit Leuten zusammen, die das den ganzen Tag machen.
Ich erbringe auch keine Scan- oder Digitalisierungsleistungen. Wo die Erschließung analoger Bestände zur Voraussetzung eines Vorhabens wird — und das ist sie häufiger, als den Beteiligten lieb ist —, unterstütze ich bei Anforderung, Auswahl und Steuerung eines Dienstleisters. Ausgeführt wird sie von einem Fachbetrieb, nicht von mir. Der Vollständigkeit halber: Ich berate einen Anbieter dieses Marktes und lege das deshalb hier offen.
Rechtsberatung ist ebenfalls nicht dabei. Ich kann Ihnen sagen, welche Pflicht aus der KI-Verordnung oder der DSGVO Ihren Betrieb betrifft und wie andere sie umsetzen. Ob Ihr konkreter Fall vor Gericht Bestand hat, muss ein Anwalt beurteilen. Ich sage das nicht aus Vorsicht, sondern weil ich zu viele Berater erlebt habe, die es nicht sagen.
Und ich mache keine Workshops, deren Ergebnis eine Sammlung von Ideen auf Haftnotizen ist. Davon gibt es genug.
Adressen
Wo was steht
Diese Seite beschreibt die Person und die Arbeit. Die einzelnen Bereiche haben eigene Adressen, weil sie unterschiedliche Leser haben — ein Personalleiter und ein Kämmerer stellen nicht dieselben Fragen.
Qualifizierung und Schulung
Schulungen zur KI-Kompetenz nach Artikel 4 der KI-Verordnung: Inhalte, Rollen im Betrieb, Nachweis. Dort steht, wie eine Schulung abläuft und was sie kostet.
Prüfung und Beschaffung
Rechnungs- und Vergabeprüfung mit maschineller Unterstützung, deutsch und englisch. Der Bereich, in dem sich am schnellsten in Euro nachrechnen lässt, ob etwas funktioniert.
Nachschlagen
künstliche-intelligenz.hamburg
Ein Nachschlagewerk ohne Verkaufsabsicht: Dossiers in drei Lesetiefen, Glossar, Chronik der Rechtslage.
Beratung und Mandat
Der Unternehmensauftritt. Wer wissen will, mit wem er einen Vertrag schließt, ist dort richtig.
Prozessdigitalisierung
digitalisierungspartner.pro — noch nicht online
Der Unterbau: Ohne durchsuchbare Bestände bleibt jedes KI-Vorhaben eine Demonstration. In Vorbereitung.
Standortbestimmung
ki-mittelstand.pro — noch nicht online
Eine ehrliche Selbsteinschätzung, bevor irgendjemand ein Angebot schreibt. In Vorbereitung.
Kontakt
Wenn Sie etwas davon betrifft
Falls Sie nicht wissen, in welchen dieser Bereiche Ihre Frage gehört: Das ist normal, und es ist auch nicht Ihre Aufgabe. Schildern Sie den Fall, ich sortiere ihn ein.