Martin Echt

August 2026

Martin Echt

Ich halte Vorträge, schule Belegschaften und begleite Unternehmen bei der Einführung von KI-Werkzeugen. Solchen, die man unter deutschem Datenschutzrecht tatsächlich einschalten darf.

Martin Echt am Rednerpult, hinter ihm die Projektion seiner Präsentation
Vor Publikum, im Sommer 2026.

Beobachtung

Auf jeder zweiten Veranstaltung sitzt inzwischen jemand auf dem Podium und erklärt, dass Deutschland bei künstlicher Intelligenz zurückliegt. Meist erklärt er es Leuten, die genau deswegen gekommen sind. Was auf diesen Veranstaltungen selten vorkommt, ist ein Werkzeug, das man am Montag darauf einschalten darf.

Genau dort arbeite ich. Nicht bei der Frage, ob KI die Arbeitswelt verändert — diese Frage ist beantwortet und war nie besonders interessant. Sondern bei der Frage, welches konkrete Werkzeug in Ihrem Haus, mit Ihren Daten, unter Ihrem Betriebsrat und Ihrer Aufsichtsbehörde laufen kann. Das ist mühsamer und weniger vortragstauglich. Dafür steht am Ende etwas, das noch da ist, wenn ich weg bin.

Drei Formate

Vortrag, Schulung, Umsetzung

Der Vortrag ist der Einstieg: eine Stunde vor Führungskreis, Verband oder Belegschaft, in der ich den Stand der Technik und der Rechtslage ohne Werbeblock darstelle. Wer danach beunruhigt ist, hat zugehört.

Die Schulung ist die Pflicht. Seit dem 2. Februar 2025 verlangt Artikel 4 der KI-Verordnung von jedem Betreiber Maßnahmen, die die KI-Kompetenz seines Personals fördern. Seit Juli 2026 muss dabei kein bestimmtes Niveau einzelner Personen mehr garantiert werden; die Maßnahmenpflicht bleibt. Ohne Untergrenze für die Betriebsgröße, ohne vorgeschriebenen Lehrplan und ohne Zertifikat, das die Sache erledigen würde. Was das praktisch heißt, ist die häufigste Frage, die mir gestellt wird.

Die Umsetzung ist der Teil, den kaum jemand anbietet, weil er Arbeit macht: den ersten Anwendungsfall auswählen, das Werkzeug prüfen, den Vertrag zur Auftragsverarbeitung lesen, den Betriebsrat einbeziehen, die Sache in Betrieb nehmen und hinterher nachsehen, ob sie noch benutzt wird.

Ausführlich, mit dem, was ich nicht mache

Der Turm des Hamburger Michel zur blauen Stunde; die Spitze mit dem Kreuz löst sich in leuchtende Würfel und Datenlinien auf
Oben flimmert es, das Mauerwerk darunter bleibt, wie es war. Genau so sieht es in den meisten Häusern aus.

Der Einwand

„Das dürfen wir datenschutzrechtlich nicht“

Dieser Satz beendet mehr Vorhaben als jede Budgetentscheidung. Er stimmt seltener, als er ausgesprochen wird — aber er stimmt eben auch nicht nie, und das macht ihn so wirksam. Wer ihn pauschal wegwischt, ist unseriös. Wer ihn pauschal akzeptiert, hat die nächsten fünf Jahre nichts zu tun.

Zwischen beidem liegt eine überschaubare Menge Handwerk: Wo stehen die Server, wer ist Verantwortlicher und wer Auftragsverarbeiter, wird mit den Eingaben trainiert, was steht in der Betriebsvereinbarung, und welche Daten müssen überhaupt in das System hinein. Diese Fragen haben Antworten. Sie stehen nur selten in der Produktbroschüre.

Martin Echt im Gespräch in einem hellen Büro, im Handschlag mit einer Gesprächspartnerin
Der Teil der Arbeit, der sich schlecht abbilden lässt und über den trotzdem alles entschieden wird.

Herkunft

Woher ich komme

Angefangen habe ich 2010 bei einem Hamburger Scandienstleister und bin dort vom Assistenten der Geschäftsleitung über die IT-Leitung bis zur Betriebsleitung gegangen. Zwölf Jahre, in denen ich einen Betrieb mit Kunden, Personal und Technik von innen geführt habe — das Fundament für alles, was ich heute mache.

Es ist der Grund, warum ich bei KI-Vorhaben andere Fragen stelle als die meisten. Wer einmal Verantwortung dafür getragen hat, dass ein Vorgang morgen früh wieder läuft, erkennt eine Demonstration, sobald sie beginnt. Seit 2022 führe ich meine eigene Gesellschaft und bin dem Hamburger Haus als Berater der Geschäftsführung weiterhin verbunden.

Der vollständige Werdegang

Weggelassen

Was auf dieser Seite nicht steht

Keine Referenzliste mit fremden Logos. Die meisten Auftraggeber haben eine Verschwiegenheitsklausel im Vertrag, und ich habe sie unterschrieben. Wo ich über Projekte spreche, dann ohne Namen und ohne Zahlen, aus denen sich zurückrechnen ließe, um wen es geht.

Ebenso wenig finden Sie hier Siegel für Dinge, für die es keine anerkannte Zertifizierung gibt. Der Markt ist voll davon; die meisten kann man kaufen. Statt dessen liegen der Werdegang und die veröffentlichten Fachbeiträge offen da, mit Datum. Daraus kann sich jeder selbst ein Bild machen, und wenn das Bild nicht überzeugt, ist das auch eine Antwort.

Kontakt

Wenn Sie etwas davon betrifft

Wenn Sie einen Vortrag suchen, eine Schulung planen oder feststecken, weil im Haus niemand entscheiden will: rufen Sie an. Ein Erstgespräch kostet nichts, und wenn ich der Falsche bin, sage ich Ihnen das.

web@echt-gmbh.de
+49 170 750 28 10

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